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So holen Sie sich Maturanten in Ihr Unternehmen

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Tipps für das Recruiting von Maturanten

Sie möchten sich mehr Maturanten und Maturantinnenins Unternehmen holen, tun sich aber schwer, interessierte Oberschulabgänger/innen zu finden? Wir haben 7 Tipps für Sie gesammelt, damit Sie genau diese Zielgruppe erreichen und sich auf dem Arbeitsmarkt als attraktiver Arbeitsplatz mit mit Zukunft positionieren können.

1️⃣Tipp: Zielgruppenanalyse

Wer seine Zielgruppe genau kennt, kann auch herausfinden, wie man sie am besten erreicht, welche Sprache sie (im übertragenen Sinne) spricht, wie sie tickt und worauf sie, was ihre berufliche Zukunft anbelangt, wert legt. Junge Menschen wünschen sich oftmals vielleicht Sicherheit, eine Ausbildung, die sie vor Arbeitslosigkeit bewahrt. ABER gleichzeitig wollen sie auch nicht das Gefühl haben, an einen, womöglich auch noch langweiligen, Nine-to-five-Job gebunden zu sein, der eine Work-Life-Balance bereits in jungen Jahren schwierig macht. Aspekte, die man in einer genauen Zielgruppenanalyse unter die Lupe nehmen sollte. Und natürlich darf dabei auch die fachliche Ausrichtung einer Schule nicht außer Acht gelassen werden: Will das Unternehmen eher Schulabgänger/innen einer technischen, landwirtschaftlichen, wirtschaftlichen, sprachlichen, sozialwissenschaftlichen, naturwissenschaftlichen oder humanistischen Fachrichtung ansprechen und an Bord holen?

2️⃣Tipp: Neue Recruitingwege

Über die klassischen Zeitungsannoncen wird man junge Menschen und damit auch Maturanten/Maturantinnen nur schwer erreichen. Viel effizienter geht es über Jobportale, Instagram, TikTok und Co. Dabei müssen die wichtigsten Infos auf besonders ansprechende Weise in den ersten Sekunden rüberkommen. Wer dazu auch noch Mitarbeitervideos und kleine Auszüge von Mitarbeiterinterviews schalten kann, in denen die Mitarbeiter/innen von ihrer Arbeit und ihren positiven Arbeitserfahrungen im Job erzählen, schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Solche Clips und Beiträge boosten das Unternehmen nämlich auch in Sachen Employer Branding. Die Arbeitgebermarke wird gestärkt. Karrieremessen sind eine gute Gelegenheit, um sich als Arbeitgeber/in vorzustellen und auch schon vor dem Schulabschluss erste Berührungspunkte zwischen Unternehmen und potenziellen Kandidaten/Kandidatinnen zu ermöglichen.

3️⃣Tipp: Schulkooperationen

Entstehen Kooperationen mit Schulen, zum Beispiel in Form von Crashkursen, Seminaren und anderen Bildungsangeboten, die von externen Experten/Expertinnen (Unternehmen) gehalten werden, kann das Unternehmen wertvolle Insights sowie Wissen aus der Berufswelt vermitteln und in der Schule einbringen. Gleichzeitig sind solche Bildungs- bzw. Schulkooperationen auch immer Momente, in denen die Schüler/innen ein Gefühl dafür entwickeln können, was für eine Art Arbeitgeber das Unternehmen ist, womit sich das Unternehmen befasst, ob diese Arbeit den Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen dort Spaß macht und ob das vielleicht auch etwas für die eigene Zukunft sein könnte.

4️⃣Tipp: Alternative Karriereperspektiven aufzeigen

Viele Oberschüler/innen scheinen oft besser über Studiengänge informiert zu sein als über Karrierewege, die ihnen durch einen Berufseinstieg in ein Südtiroler Unternehmen offenstehen. Hier gilt es anzusetzen, und zwar gleich an zwei Stellen: Einmal sollten bereits erste Berührungsmomente (Karrieremessen, Orientierungswochen, Sommerjobs, Schulkooperationen, Tage der offenen Tür/Betriebsbesichtigungen, Onlinepräsenz etc.) dazu genutzt werden, um den Schülern und Schülerinnen ganz konkret aufzuzeigen, dass auch allein schon mit der Matura in der Tasche spannende und durchaus erfolgsversprechende Karrieren eingeschlagen werden können. Auf der anderen Seite können hier jene Unternehmen punkten, die Berufseinsteiger/innen interne Zusatzqualifikationen und betriebliche Schulungen anbieten, die gute Arbeitsmarktperspektiven versprechen und die Karrieren junger Berufseinsteiger/innen gezielt unterstützen.

Dazu können auch Auslandsaufenthalte (z.B. in Tochterunternehmen, für Ausbildungen und Praktika) gehören oder die Unterstützung für ein berufsbegleitendes Studium. Auch die Aussicht auf ein Stipendium für berufsbegleitende Studiengänge, das Unternehmen besonders motivierten und kompetenten Berufseinsteiger/innen gewähren, kann für so manche Oberschulabgänger/innen attraktiv sein. Wer sich ein solches Stipendium verdienen soll, kann beispielsweise über einen vom Unternehmen ausgeschriebenen Talentwettbewerb ermittelt werden.

5️⃣Tipp: Finanzielle Vorteile aufzeigen

Nicht immer zahlt sich ein Studium auch in finanzieller Hinsicht aus. Studieren ist teuer. Werden dann Studienabschlüsse angestrebt, die vielleicht auf dem Arbeitsmarkt nicht so gefragt sind, dann ist das alles andere als ein Garant für künftige finanzielle Stabilität. Hier gilt es auch darum, transparent aufzuzeigen, wie die Gehaltsspannen von Berufseinsteiger/innen aussehen und wie diese mit wachsender Berufserfahrung und internen Schulungen und Qualifikationen ansteigen können. Auch diese Information kann bei Berührungsmomenten mit den Oberschülerinnen (Karrieremessen, Praktika, Tag der offenen Tür) vermittelt werden.Blickehinter die Kulissen eines Unternehmens, etwa über Social Media, können hier dienlich sein. Karriere Südtirol bietet jungen Talenten auch über die Videoserie Was verdient ein X wertvolle Informationen zu Berufsbildern und Gehältern und zeigt, dass auch der Berufseinstieg direkt nach der Matura aus finanzieller Sicht immer eine Überlegung wert ist.

6️⃣Tipp: Unternehmenskultur und Sinnhaftigkeit hervorheben

Maturanten und Maturantinnen wünschen sich eine sinnstiftende Arbeit. Sie möchten etwas bewirken und bewegen können. Unternehmen sollten die eigenen Werte und die Mission daher auch klar kommunizieren –nach innen und eben auch nach außen, um junge Menschen anzusprechen. Es sind die sozialen und ökologischen Aspekte der Arbeit, die auch im Recruiting eine wichtige Rolle spielen. Können sich junge Menschen mit den Unternehmenszielen identifizieren und finden Sie Schlüsselthemen wie Nachhaltigkeit, Diversität und soziale Verantwortung in der Unternehmensphilosophie wieder, dann gewinnt der jeweilige Betrieb eindeutig an Attraktivität.

7️⃣Tipp: Flexibilität und moderne Arbeitskonzepte

Homeoffice-Möglichkeiten, flexible Arbeitszeiten und andere hybride Arbeitsmodelle – all das sind Elemente, die ein Unternehmen besonders auch für die Generation Z interessant machen und signalisieren: Hier ist eine Work-Life-Balance möglich, hier kann ich den Arbeitsalltag so gestalten, dass auch Platz für mein Privatleben bleibt (Familie, Freizeit, persönliche Ziele).

Profitipp

Keinen Tau, wie Sie Ihr Recruiting gestalten sollten, um Oberschulabgänger/innen für Ihr Unternehmen zu begeistern? Für Beratung, ansprechende digitale Stellenanzeigen mit großer Reichweite, aussagestarken Unternehmensseiten, Mitarbeitervideos und zielgruppenorientiertes Employer Branding stehen Ihnen unsere Experten und Expertinnen von Karriere Südtirol gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns!

Viel Erfolg!

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