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Weiterbildung im Unternehmen

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Was Weiterbildung einem Unternehmen wirklich bringt

Bieten Sie Ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten? Bisher noch nicht? Dann wirds höchste Zeit, denn Unternehmen können tatsächlich von der Weiterbildung ihrer Mitarbeiter/innen profitieren, und zwar nicht nur, was die erweiterte Skills-Palette der Angestellten anbelangt. In diesem Blogartikel erfahren Sie:

  • Welche Vorteile Unternehmen davon haben, wenn sie in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden investieren und
  • Welche Bedeutung Weiterbildung für ein Unternehmen besonders auch in Bezug auf die Positionierung am Arbeitsmarkt hat

Mit Einblicken in das innovative Weiterbildungskonzept des Unternehmens GKN Sinter Metals AG, Bruneck, als Beispiel für gelungene Weiterbildung im Unternehmen.

1️⃣Weiterbildung als Benefit und Karrierezuckerl

Sich weiterentwickeln, mitgestalten und neue (berufliche) Ziele erreichen zu können – das sind Attribute, die sich viele Mitarbeiter/innen von ihrem Job wünschen bzw. erwarten – auch weil ihnen das nicht nur berufliche, sondern auch persönliche Weiterentwicklung und Zukunftsperspektiven eröffnet.

 
Berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten können somit ein attraktives Mitarbeiter-Benefit sein und werden als hilfreiches Instrument wahrgenommen, um auf der Karriereleiter voranzukommen.

Profitipp

Ein Unternehmen, das die Aus- und Fortbildung seiner Mitarbeiter/innen unterstützt oder sogar durch interne Bildungsangebote stärkt, kann sich demnach auch um einiges attraktiver auf dem Arbeitsmarkt positionieren. Damit berufliche Weiterbildung auch tatsächlich als Benefit wahrgenommen wird, sollte sie vom Arbeitgeber/von der Arbeitgeberin finanziert werden.

2️⃣Weiterbildung als Mittel gegen Fachkräftemangel

Wertvolle, qualifizierte Mitarbeiter/innen gehen in Rente oder wechseln Arbeit, das Unternehmen wächst und damit steigen auch die Herausforderungen. Den Fachkräftemangel spüren Arbeitgeber/innen spätestens in diesen Situationen. Und nicht immer lassen sich offene Positionen dann auf Anhieb mit entsprechenden Fachkräften besetzen. Dabei als Unternehmen ganz gezielt in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter/innen zu Fachkräften zu investieren – durch sogenanntes „Upskilling“ – kann ein Lösungsansatz sein, der gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlägt:
  • Durch Weiterbildungsangebote können Mitarbeiter/innen, die bereits im Unternehmen arbeiten, zu spezialisierten Fachkräften werden – dem Ringen um Fachkräfte kann durch (Bildungs-)Investitionen in die bereits vorhandenen Personalressourcen oftmals vorgebeugt werden
  • Dadurch, dass diese Mitarbeiter/innen schon im Unternehmen arbeiten, haben sie einen besseren Bezug zu den Tätigkeitsfeldern des Unternehmens, zur Unternehmenskultur und Unternehmensphilosophie. Das ermöglicht es ihnen, sich vollkommen darauf zu konzentrieren, die eigenen Stärken zu Gunsten des Unternehmens durch fachliche Spezialisierungen auszubauen und noch effizienter einzusetzen
  • Sehen Mitarbeiter/innen durch Weiterbildungsmöglichkeiten auch bessere Zukunftsperspektiven im Hinblick auf ihre Arbeit im Unternehmen, wird auch die Mitarbeiterbindung gestärkt
Wie Weiterbildung konzipiert sein kann, damit sowohl Arbeitnehmer/innen als auch Arbeitgeber/innen davon profitieren, das wollen wir folgend anhand eines Best-Practice Beispiels aufzeigen:

3️⃣Effiziente Weiterbildung am Beispiel von GKN Sinter Metals AG

Das Unternehmen GKN Sinter Metals AG in Bruneck ist der führende Hersteller von pulvermetallurgisch erzeugten Bauteilen und komplexen Sinterprodukten. Es bietet seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sowohl interne als auch externe Weiterbildungsmöglichkeiten an:

Interne Aus- und Weiterbildung

Die interne Ausbildung sieht ein Onboarding Programm vor, das alle Mitarbeiter/innen des Produktionsbereiches in der ersten Woche durchlaufen. Diese einführende Ausbildung ist ein Zusammenspiel von theoretischen und praktischen Ausbildungseinheiten. Fachexperten und -expertinnen eines Bereiches stehen den Mitarbeiter/innen dabei als Ausbildner/innen zur Seite. Alles, was in der Theorie gelernt wird, wird dann auch direkt praktisch vertieft.
Greta BernardiHR Managerin bei GKN Sinter Metals AG, Bruneck

Für Mitarbeiter/innen im Angestellten-Bereich gebe es einen Onboarding-Plan.

Dieser werde strukturiert abgearbeitet: Von der Besichtigung der verschiedenen Unternehmensbereiche bis zur Einführung ins jeweilige Tätigkeitsfeld.
Für die laufende Weiterbildung der Mitarbeiter/innen arbeite GKN Sinter Metals seit neuestem außerdem mit einem systembasierten Weiterbildungsprogramm. Dabei handle es sich um ein immersives Lernumfeld, das alle Kompetenzen erfasse, über die ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin verfügen sollte.
Auf der Basis dieser Kompetenzen werden den Mitarbeiter/innen dann Ausbildungen zugeordnet. Pro Tätigkeit bzw. Arbeitsplatz – und sogar pro Maschine – gibt es eine Checkliste, die die jeweils erforderlichen Arbeitsschritte beinhaltet. Über diese Checkliste werden die vorhandenen Kompetenzen der Mitarbeiter/innen festgestellt. Gleichzeitig wird so auch ermittelt, in welchen Bereichen er/sie noch geschult werden muss. Betriebsinterne Trainer/innen übernehmen dann diese Ausbildung.
Greta BernardiHR Managerin bei GKN Sinter Metals AG, Bruneck

„Das immersive Lernumfeld umfasst zusätzlich auch noch eine Learning-Library, aus der sich die Mitarbeiter/innen selbst Schulungen aussuchen können. Und dieses System ist global – das gibt es eben nicht nur für unseren Standort in Bruneck, sondern auch an allen anderen Standorten. Das eröffnet allen Mitarbeiter/innen unseres internationalen Konzerns dieselbe fachspezifische, hochwertige Aus- und Weiterbildung“, erklärt Greta Bernardi.
Dies sei zum einen für die Mitarbeiter/innen sehr interessant, zum anderen aber auch wichtig für das Unternehmen selbst, um beispielsweise bestimmte Produktions- und Qualitätsstandards für Zertifizierungen erreichen und gewährleisten zu können.

Externe Aus- und Weiterbildung

Die Möglichkeit, Mitarbeiter/innen auch durch externe Weiterbildungsangebote zu schulen, bleibe parallel zu diesen Ausbildungsmaßnahmen und Tools erhalten. Etwa über Schulen, Weiterbildungsinstitute oder Universitäten.
Bei der Wahl der Fortbildungen achten wir auf bereichsspezifische Themen, genauso aber auch auf das Interesse und die Skills der Mitarbeiter/innen selbst. Die persönliche und berufliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter/innen liegt uns nämlich besonders am Herzen. In regelmäßigen Mitarbeitergesprächen beleuchten wir diese Entwicklung daher gemeinsam und versuchen, sie dann durch zusätzliche Fortbildungsangebote auch zukunftsorientiert zu stärken.
Greta BernardiHR Managerin bei GKN Sinter Metals AG, Bruneck

Dazu würden auch Kurse gehören, die soziale Kompetenzen und kommunikative Skills fördern – also nicht nur technologisches Knowhow –, so Greta Bernardi.

4️⃣Fazit

Die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeiter/innen wird von immer mehr Unternehmen als eine sinnvolle Investition in die Mitarbeitenden gesehen. Mit der Förderung von beruflicher Weiterbildung kann ein Unternehmen seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen Wertschätzung entgegenbringen. Gleichzeitig sichert Weiterbildung dem Unternehmen selbst auch Weiterentwicklung und Zukunftsfähigkeit. Und wenn sich Mitarbeiter/innen im Beruf entfalten können – eben auch dank gezielter Schulungsangebote – dann führt das auch langfristig zu mehr Zufriedenheit und Motivation am Arbeitsplatz, was sich wiederum auch positiv auf die Mitarbeiterbindung auswirkt.

 
 
Auf der Suche nach Mitarbeiter/innen, die nicht nur Entwicklungspotenzial, sondern auch Interesse und Motivation für berufliche Weiterbildung mitbringen? Wir unterstützen Sie gerne. Kontaktieren Sie uns einfach.
Viel Erfolg!
HR-ManagementRecruiting

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