Mobbing am Arbeitsplatz

Mobbing am Arbeitsplatz – wenn der Alltag zur Hölle wird

Mobbing kann jeden treffen! Schätzungsweise ist jeder 9. Beschäftigte ein Opfer davon. Diese systematische Schikane kann auf zwei Arten auftreten: Auf der Arbeitsebene oder/und auf der sozialen Ebene. Bei der Ersten werden Fähigkeiten angezweifelt, unsachliche Kritik ausgeübt, sinnlose und kränkende Tätigkeiten übergeben und Informationen verschwiegen oder manipuliert. Bei der 2. Variante, wird die gemobbte Person wie Luft behandelt, belästigt oder verleumdet.

Sind solche Vorfälle schon mal an Deinem Arbeitsplatz vorgefallen? Wenn ja, dann bist Du bist einer der 1,8 Millionen Betroffenen von Mobbing. Aber keine Sorge, wir wissen wie Du dagegen ankämpfen kannst und Dich aus den Fesseln der Mobber befreien kannst.

Was sind die Folgen von Mobbing?

Hoher Leidensdruck

Schwere psychische und physische Krankheiten 

Abnahme der Arbeits-, und Lebensfreude

Angriff der Gesundheit, beruflichen Existenz, Handlungsfreiheit und menschlichen Würde

Was tun, wenn man von Mobbing betroffen ist?

Wichtig ist schnell zu reagieren, denn umso länger man wartet, desto schlimmer wird die Situation und wird schwieriger zu stoppen. Falls es möglich ist sollte man versuchen, sich nicht in eine Opferrolle drängen zu lassen.

Tipp 1! Verbündete suchen

Sich an jene Kollegen und Vorgesetzte wenden, die nicht am Mobbing beteiligt sind.

Tipp 2! Mobbingtagebuch führen

Dies ist wichtig um Lösungen und Strategien gegen die Mobbingattacken zu finden. Das Tagebuch kann aber auch zu einem späteren Zeitpunkt herangezogen werden, um juristisch gegen die Mobber vorzugehen. Die Mitschrift sollte beinhalten: 

Wer die Beteiligten waren

Wer passiv zuschaut

Wer sich auf Deine Seite schlägt

Art des Mobbings

Zeit des Mobbings 

Auswirkung auf Seele und Körper

Tipp 3! Sich aktiv gegen Mobbing wehren:

Eine Mobbingberatungsstelle aufsuchen, in den Landeshauptstädten gibt es einige

Aussprache mit dem Mobber, zusammen mit einer 3. unabhängigen Person

Sich verbal zur Wehr setzen, um zu zeigen, dass man sich nicht einschüchtern lässt

„Nein“ sagen, um Stärke zu zeigen 

Grenzen ziehen

Den Mobber entmutigen durch Gleichgültigkeit

Schlagfertig kontern

Dem Mobber mit rechtlichen Konsequenzen drohen

Tipp 4! Sich selbst etwas Gutes tun

In dieser Zeit ist es wichtig für sich zu sorgen. Dies kann durch Stressbewältigungsübungen sein oder einfach nur Dinge machen, die einem ein gutes Gefühl geben, entspannen oder das Selbstbewusstsein stärken. Falls möglich, kann man auch versuchen an seiner Rhetorik und Körpersprache zu arbeiten, um Vorfällen entgegenzuwirken oder sogar vorzubeugen. 

Unser Fazit?

Wer nicht zu einem körperlichen und seelischen Wrack werden möchte, sollte sich unbedingt Hilfe suchen und diese aktiv nutzen. Falls man mit der physischen und psychischen Belastung nicht zurechtkommt, bleibt immer noch die Option offen, krankheitsbedingt Urlaub zu nehmen oder ganz radikal den Job zu wechseln. 

Karriere Südtirol unterstützt Dich in all Deinen Taten! 

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