Zurück zur Übersicht

Der Gehaltsreport von Karriere Südtirol: IT und EDV

Zurück zur Übersicht

Jetzt anmelden

Verpasse kein Update mehr! Melde dich jetzt kostenlos zum Newsletter an.

Zurück zur Übersicht

Seit mehreren Jahren sammelt Karriere Südtirol die Durchschnittsgehälter von insgesamt 99 Jobs in Südtirol. Sie basieren auf Erfahrungswerten und Kundenfeedback und wurden nun im Gehaltsreport von Karriere Südtirol veröffentlicht. Zusammengefasst wurden die Jobs in 19 Berufsgruppen, eine davon ist IT und EDV. In dieser Branche dreht sich alles um Computer, Technik und den sicheren Umgang damit. Dieses Berufsfeld bietet in der heutigen Welt äußerst gute Berufsaussichten und Weiterbildungsmöglichkeiten. In diesem Artikel wird ein tieferer Einblick in die Ausbildungswege, die gefragten Fähigkeiten, Berufsaussichten, Aufstiegsmöglichkeiten und natürlich das Durchschnittsgehalt gewährt, das Berufseinsteiger/innen und Quereinsteiger/innen als Orientierung dienen kann.

Tabelle mit durchschnittlichen Gehälter in diesem Berufsfeld in Südtirol

Die durchschnittlichen Gehälter in Südtirol reichen in der Branche IT und EDV von ca. 1.400€ netto (Einstiegsgehalt IT-Help Desk) bis 3.200€ netto (als ERP Software Consultant und Cyber Security Manager).

Die entsprechenden Gehaltsangaben basieren auf jahrelanger Erfahrung sowie Kundenfeedback und dienen zur Orientierung für Berufseinsteiger/innen und Berufsumsteiger/innen. Sie wurden nicht statistisch erhoben.

Definition der Berufsgruppe

Wir alle benutzen die Abkürzungen IT und EDV, doch wofür stehen sie eigentlich? IT, kurz für Informationstechnologie, beschäftigt sich mit der Entwicklung, der Übertragung, Speicherung und Archivierung von digitalen Informationen. Die IT verbindet die Informatik mit der Elektrotechnik. Dazu gehören alle Bereiche, die mit der Datenverarbeitung in Korrelation stehen, beispielsweise Hard- und Softwares, Netzwerke oder Telekommunikation. Spricht man von EDV, meint man Elektronische Datenverarbeitung. Damit sind die Bearbeitung, Verarbeitung und Verwaltung von Daten in Datenbanken und Computersystemen gemeint.

Einige Jobs in der Branche, die von Karriere Südtirol für den Gehaltsreport ausgewählt wurden

  • IT-Help Desk
  • Systemadministrator/in
  • Netzwerktechniker/in
  • Softwareentwickler/in
  • ERP Software Consultant
  • Cyber Security Manager/in
  • UX Designer/in

Welche Fähigkeiten sind gefragt?

  • Logisches, analytisches und kritisches Denkvermögen
  • Grundlegendes mathematisches Verständnis
  • Geduld
- Flexibilität
  • Sehr gute Englischkenntnisse
  • Gute Fähigkeit, Probleme zu lösen
  • Kundenorientierung
  • Teamfähigkeit
  • Selbst- und Zeitmanagement
  • Belastbarkeit

Was wird gemacht?

Jeder der oben angeführten Berufe spielt eine wichtige Rolle in der IT-Branche und erfordert unterschiedliche technische Fähigkeiten und Kenntnisse. Der IT-Helpdesk ist die erste Anlaufstelle für technische Probleme und Anfragen von Nutzer/innen. Die Aufgaben umfassen die Unterstützung bei Hardware- und Softwareproblemen, Netzwerkverbindungen, Fehlermeldungen und allgemeinen IT-Problemen. Im Großen und Ganzen sind sie dafür verantwortlich, dass in der Infrastruktur alles problemlos ablaufen kann. IT-Helpdesk-Mitarbeiter/innen beantworten Anfragen zu Problemen, versuchen diese zu lösen oder leiten sie an die zuständigen Abteilungen weiter und klären die User/innen über fachgerechten Umgang sowie mögliche Bedienungsfehler auf.

Cyber Security Manager/innen sind für den Schutz der IT-Infrastruktur eines Unternehmens vor Cyber-Angriffen verantwortlich. Sie entwickeln Sicherheitsrichtlinien, implementieren Schutzmaßnahmen, überwachen Netzwerke auf Sicherheitslücken und reagieren auf Sicherheitsvorfälle. Auch die Schulung von Mitarbeiter/innen im sicheren Umgang mit IT-Systemen fällt in ihren Aufgabenbereich. Sie sind in Zeiten der Digitalisierung eine unentbehrliche Komponente in der IT-Welt eines jeden Unternehmens.

Systemadministrator/innen sind für die Installation, Konfiguration und Wartung von IT-Systemen verantwortlich. Dazu gehören Server, Netzwerke, Datenbanken und andere IT-Infrastrukturen. Sie sorgen dafür, dass alles solide ablaufen kann, führen regelmäßige Backups durch, beheben Systemfehler und implementieren Sicherheitsmaßnahmen. Außerdem sind sie für die Kontrolle der System- und Hardwarefunktionen zuständig, vergeben Benutzerrechte und erweitern Speicherkapazitäten.

Netzwerktechniker/innen sind für die Planung, Installation und Wartung von Netzwerken zuständig. Sie kümmern sich um die Konfiguration von Routern, Switches und Firewalls sowie um die Sicherstellung einer stabilen und sicheren Netzwerkverbindung. Bei Problemen im Netzwerk sind sie die erste Anlaufstelle.

Softwareentwickler/innen erstellen Programme, Anwendungen oder Systeme. Dabei geht es natürlich darum, sie an die Bedürfnisse der Nutzer/innen anzupassen. Sie schreiben den Code, testen und debuggen Software, um sicherzustellen, dass sie einwandfrei funktioniert. Sie können an Web-Apps, mobilen Anwendungen oder Desktop-Software arbeiten, je nach Spezialisierung. Neben der Softwareerstellung gehört auch die Schulung der Benutzer/innen zu den Tätigkeitsbereichen der Softwareentwickler/innen.

Ein ERP (Enterprise Resource Planning) Software Consultant berät Unternehmen bei der Auswahl, Implementierung und Anpassung von ERP-Systemen, die verschiedene Geschäftsprozesse (wie Finanzbuchhaltung, Personalwesen, Lagerhaltung) integrieren. Sie analysieren die Bedürfnisse des Unternehmens, konfigurieren die Software und schulen die Mitarbeiter/innen.

Damit all die Programme und Softwares auch von Personen benutzt werden können, die keine Computerprofis sind, gibt es UX Designer (User Experience Designer). Sie sind dafür verantwortlich, dass digitale Produkte (wie Websites, Apps oder Software) benutzerfreundlich und ansprechend sind. Sie analysieren Nutzerbedürfnisse, erstellen Prototypen und Designs und testen diese, um die Benutzererfahrung zu optimieren. Ziel ist es, eine möglichst einfache und angenehme Nutzungserfahrung zu bieten – das Nutzungserlebnis steht im Mittelpunkt.

Ausbildungswege

Die Ausbildungswege im Berufsfeld IT und EDV sind sehr weitläufig. Es ist möglich eine Lehre in Applikationsentwicklung/ Coding, Informationstechnologie/ Systemtechnik oder Informationstechnologie/ Betriebstechnik zu absolvieren. Diese dauern vier Jahre und beinhalten neben der praktischen Ausbildung im Betrieb auch den Besuch der Berufsschule in Innsbruck. Neben einer Lehre kann auch die dreijährige Fachschule für Fachinformatik besucht werden. Anschließend gibt es die Möglichkeit eines Spezialisierungsjahres und darauf aufbauend einen einjährigen Lehrgang, den man mit der Matura abschließt. Alternativ gibt es diverse fünfjährige Oberschulen, wie beispielsweise die Technologischen Fachoberschulen oder die Wirtschaftsfachoberschulen, die besucht werden können. Im Anschluss an die Matura gibt es im In- und Ausland diverse Studiengänge, welche zu Experten in diesem Feld ausbilden. Mögliche Studienfächer sind Informatik, Data Science, Software Engineering, Informationstechnik oder Wirtschaftsinformatik (wird auch an der Universität Bozen angeboten). Für die Eintragung in das Berufsverzeichnis ist ein Universitätstitel voraussetzend sowie das Bestehen der Staatsprüfung.

Berufsaussichten und Aufstiegsmöglichkeiten

Die Berufsaussichten und Aufstiegsmöglichkeiten in der IT-Branche sind äußerst positiv, insbesondere aufgrund der kontinuierlich wachsenden Bedeutung der Informationstechnologie. Besonders mit einer guten Ausbildung wird man in dieser Branche keine Schwierigkeiten haben, einen passenden Arbeitsplatz zu finden. Wer sich kontinuierlich weiterbildet, hat gute Aufstiegsmöglichkeiten in dieser Berufsgruppe. Man sollte auch bedenken, dass sich wahrscheinlich kein anderes Gewerbe so schnell ändert und weiterentwickelt wie jenes der IT. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten, die Tätigkeitsprofile und -felder verändern sich, jedoch muss man sich auch stets fortbilden, um am Ball zu bleiben. Dann sind auch Führungspositionen in Aussicht oder Positionen mit spezifischen Fachgebieten.

Hier findest du alle offenen Stellen im Berufsfeld IT & EDV.

JobsucheArbeitsleben

Ähnliche Artikel

Karriere Südtirol kooperiert mit Südtiroler Schulen

Die enge Zusammenarbeit mit Schulen, Hochschulen sowie Universitäten wird auch im aktuellen Schuljahr zusehends wichtiger. Immer mehr Präsenztermine nimmt das Team von Karriere Südtirol in diesem Umfeld wahr und schafft so praxisnahe Einheiten in der jeweiligen Oberschule. Im laufenden Bildungsjahr besichtigte das Team über 12 Schulen oder Hochschulen bei den jeweiligen Events.In einer Zeit, in der der Übergang von der Ausbildung zum Arbeitsmarkt entscheidend ist, spielt Karriere Südtirol eine entscheidende Rolle als Jobplattform, aber auch als Berater für Jobsuchende, Schulabgänger und Studierende.Karriere Südtirol hat sich zum Ziel gesetzt, stets am Puls des Arbeitsmarktes zu sein und ein offenes Ohr für die Bedürfnisse der Jobsuchenden zu haben. Die Fokussierung auf Schul- und Studienabgänger unterstreicht die Relevanz der Organisation für die nächste Generation von Arbeitskräften (Stichwort: GenZ). Die vielfältigen Angebote von Karriere Südtirol, von Bewerbertrainings bis hin zu CV-Checks und Fotoshootings für Lebenslaufbilder, zeugen von einem breiten Repertoire an Unterstützungsmöglichkeiten, welches eine Jobplattform einer Bildungseinrichtung liefern kann.Ein entscheidender Aspekt in der Zusammenarbeit mit Schulen und Hochschulen ist die Vorbereitung der jungen Menschen auf den Arbeitsmarkt. Bewerbertrainings ermöglichen es den Teilnehmern, ihre Fähigkeiten zu schärfen, sich selbstbewusst zu präsentieren und ihre Potenziale optimal zur Geltung zu bringen. Die CV-Checks dienen als Instrument zur Optimierung von Bewerbungsunterlagen und ermöglichen den Schülern und Studierenden, ihre Qualifikationen gezielt und ansprechend zu präsentieren.Das Angebot von Fotoshootings für Lebenslaufbilder unterstreicht die Professionalität und den Fokus von Karriere Südtirol auf eine ganzheitliche Bewerbung. Ein gelungenes Bewerbungsfoto kann nicht nur den ersten Eindruck positiv beeinflussen, sondern auch die Persönlichkeit des Bewerbers authentisch widerspiegeln.Die Teilnahme an Bildungsmessen, egal ob in Oberschulen oder darüber hinaus, ermöglicht einen effizienten Austausch mit den Schul- und Studienabgängern, aber auch mit anderen, um Abgänger werbenden Unternehmen. Diese Initiativen sind für Karriere Südtirol Marketinginitiativen für eine sehr wichtige Zielgruppe.Karriere Südtirol agiert nicht nur als Jobplattform, sondern auch als Talentberatungsunternehmen. Diese doppelte Rolle ermöglicht es, sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer effektiv zusammenzubringen. Die umfassende Kenntnis des Arbeitsmarktes erlaubt es Karriere Südtirol, nicht nur Stellen zu vermitteln, sondern auch passgenaue Empfehlungen und Beratung für eine langfristige Karriereplanung anzubieten. Die Talentberater von Karriere Südtirol verhelfen den Berufseinsteigern über eine „Vorzugsspur“ zum Wunschunternehmen oder sogar zum Traumjob.In einer sich ständig wandelnden Arbeitswelt ist die enge Kooperation zwischen Bildungseinrichtungen und Karriere Südtirol von entscheidender Bedeutung. Karriere Südtirol fungiert nicht nur als Vermittler von Arbeitsplätzen, sondern auch als Wegweiser und Unterstützer für junge Talente auf ihrem Weg ins Berufsleben. Durch ihre vielfältigen Angebote und ihre Präsenz am Arbeitsmarkt schafft Karriere Südtirol eine Brücke zwischen Bildung und Beruf, die entscheidend für die erfolgreiche Integration von Schul- und Studienabgängern in die Arbeitswelt ist.

Home Office vs. Smart Working

Die Fülle der Begriffe rund um die Arbeitsmodelle in unserer digital geprägten Welt kann Verwirrung stiften. Arbeiten geht dank des rasanten technischen Fortschritts heute kosten- und zeitsparender. Außerdem wird versprochen, dass der Arbeitnehmer zugleich entlastet wird, produktiver arbeitet und an Autonomie gewinnt. Eine Vorstellung, fast zu schön, um wahr zu sein.Das Arbeiten von Zuhause aus, das sich gerade in der Pandemie zu einem globalen Phänomen gemausert hat, heißt Home Office – so viel ist klar. Geworben wird von Arbeitgebern allerdings zunehmend mit einem „smarten“, einem klugen Arbeitsmodell. Diese beiden Systeme überschneiden sich teilweise, dasselbe versprechen sie aber nicht – wir haben für Dich eine Übersicht zusammengestellt.Ein Mammutprojekt und sein ZwischenschrittBeide Begriffe hat es schon vor Corona gegeben, so präsent wie jetzt waren sie aber noch nie. Die plötzlichen Lockdowns haben viele Unternehmen zu Experimenten in ihrer Arbeitsweise gezwungen. Zumeist handelte es sich dabei um Home-Office-Systeme. Es sind aber mehr als nur begriffliche Feinheiten, die das Zukunftsmodell Smart Working von Remote Working, dem Arbeiten von einem entfernten Standort aus, unterscheiden.Home Office oder – allgemeiner – Remote Working. Der Arbeitnehmer arbeitet zumindest teilweise von einem fixen Arbeitsplatz aus, der nicht im Büro selbst liegt, sondern zumeist an seinem Wohnort. Damit ist das Home Office genau genommen nicht ortsungebunden. Man könnte es gewissermaßen als einen Schritt hin zum Smart-Work-System verstehen – die Prinzipien werden nicht auf die Spitze getrieben, trotzdem ist das Modell bereits von einem hohen Maß an Eigenständigkeit und einer starken Vertrauensbasis charakterisiert.Smart Working. Beim Smart Working zählen nicht die Arbeitsumstände, sondern das Ergebnis: Wann und wie es erreicht wird, bleibt dem einzelnen Mitarbeiter überlassen. Die Arbeit erfolgt zeit- und ortsungebunden. Ob auf Dienstreise, aus dem Café oder dem hauseigenen Garten, ob bei strahlendem Sonnenschein oder in der Weihnachtsnacht. Smart Working kann aber auch nur vom Büro aus betrieben werden. Flexible Technologien und die ideale Vernetzung großer Teams bilden die maßgebliche Grundlage des Systems.Zweieiige ZwillingeDie Modelle folgen einer grundlegenden Idee: Wer arbeitet, muss nicht zu einer bestimmten Zeit im Büro sitzen. Die optimale Gestaltung des Arbeitsrhythmus obliegt Dir selbst. Damit dieses Modell funktionieren kann, ist das Unternehmen auf hervorragende Vernetzungstechnologien angewiesen. Die absolute Grundlage allerdings ist ein verstärktes Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.Führen sollen diese Ansätze zu einer stärkeren Betonung der Individualität der Arbeitenden, einer gehobenen Arbeitsmoral und Zufriedenheit – und in der Folge zu einer produktiven Arbeitshaltung.Das Gleichgewicht ist allerdings, gerade beim Home-Office-Modell, nicht leicht zu halten. Kritiker merken an, dass es zuhause vielen Menschen schwer fällt, das Privatleben effektiv von der Arbeit zu trennen. Das gefährdet den Erholungsfaktor am Feierabend. Der Alltag wird ermüdend. Darunter leidet wiederum die Laune und folglich die Produktivität.Um seine Wirkung voll entfalten zu können, funktioniert Home Office am besten in einem hybriden Modell: einige Tage im Büro, einige zuhause.

Brückentage 2024: So holst Du 2024 viel Urlaub heraus

Mit dem Start des Jahres 2024 stellt sich für viele die Frage: Wie hole ich das Maximum an Urlaub heraus? Hier zeigen wir Dir, welche Tage Du freinehmen solltest, um durch geschickte Nutzung von Brückentagen längere Auszeiten zu genießen.

Beruf Einstieg netto Einstieg brutto Entwicklung netto Entwicklung brutto
IT-Help Desk 1.400-1.700 1.800-2.400 1.800-2.000 2.500-2.900
Systemadministrator/in o. Netzwerktechniker/in 1.600-1.800 2.200-2.500 1.900-2.500 2.600-3.900
Softwareentwickler/in 1.600-1.800 2.200-2.500 1.900-3.000 2.600-4.800
ERP Software Consultant 1.600-1.800 2.200-2.500 1.900-3.200 2.600-5.200
Cyber Security Manager/in 1.600-1.800 2.200-2.500 1.900-3.200 2.600-5.200
UX Designer/in 1.600-1.800 2.200-2.500 1.900-2.800 2.600-4.500