Employer Branding in Südtirol

Employer Branding in Südtirol

Was ist Employer Branding? Beginnen wir mit der Theorie: Wenn wir von Employer Branding sprechen, meinen wir unternehmens-strategische Initiativen und Maßnahmen, bei denen es darum geht, ein Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber darzustellen.

Dies hat zwei wesentliche und konkrete Vorteile: Mit einer starken Arbeitgebermarke ist es leichter, gute und qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Zudem kennzeichnen sich erfolgreiche Arbeitgebermarken dadurch, dass sie viele bestehende Mitarbeiter noch enger an das Unternehmen binden. Zu einer starken Arbeitgebermarke gehört ein gutes Image des Unternehmens, welches es gilt, mittelfristig aufzubauen. Maßnahmen, um Fachkräfte zu finden und nachhaltig an ein Unternehmen zu binden gibt es viele, doch nur die wenigsten sind erfolgreich.

Warum ist Employer Branding so wichtig?

Qualifizierte Mitarbeiter sind die wichtigsten Bausteine, um die Leistung eines Unternehmens zu verbessern, um Marktanteile auszubauen und als Unternehmen zu wachsen. Auch in Südtirol sind qualifizierte Fachkräfte so umworben wie noch nie zuvor. Fachkräfte haben heute die Wahl, sich zwischen den unterschiedlichen Arbeitgebern zu entscheiden. Deshalb muss sich ein Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber am Markt präsentieren und sich deutlich von den Wettbewerbern abheben. Bei der Wahl nach dem Arbeitsplatz ist das Image eines Arbeitgebers für viele junge Fachkräfte mittlerweile wichtiger als das Gehalt.

Außerdem erhalten Unternehmen mit einer starken Employer Brand mehr als drei Mal so viele Bewerbungen, als Unternehmen, die keinen Wert auf Arbeitgebermarketing legen.

Warum wird in Südtirol so wenig Employer Branding gemacht?

Seit nicht allzu langer Zeit sind auch in Südtirol die Themen Fachkräftemangel und Vollbeschäftigung medial omnipräsent und stehen bei Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft an oberster Stelle. In punkto Mitarbeiterbindung sind Südtirols Unternehmen auch über die Staatsgrenzen hinaus vorbildlich. Bestehenden Mitarbeitern wird in 8 von 10 Unternehmen (mit mehr als 40 Mitarbeitern) weit mehr geboten als die oft zitierte “überdurchschnittliche Entlohnung”. Firmenfeiern sind in Südtirol auch mehrmals im Kalenderjahr Standard, Betriebskindergärten keine Seltenheit und eine firmeneigenen Mensa spätestens seit Einführung einer Landesförderung häufig genützt. Insgesamt gilt: Die Investitionsbereitschaft in bestehendes Personal ist sehr gut. Die Unternehmer sind offen, auch neue und zusätzliche Mitarbeiter-Benefits einzuführen.

Was derzeit Südtirols Unternehmen noch am meisten fehlt ist die klare Kommunikation nach außen. Sprich: Die meisten Unternehmen verkaufen sich nicht als attraktive Arbeitgeber. Ein Nachteil ist dies vor allem in der Mitarbeiterfindung.

Karriere Südtirol unterstützt Südtirols Top-Arbeitgeber genau da. Südtirols attraktivste Arbeitgeber werden auf der Plattform mit eigens dafür produzierten Inhalten ins richtige Licht gerückt. Authentisches Video- und Fotomaterial, welches das Unternehmen als Arbeitgeber in den Mittelpunkt stellt, garantiert den Job-Suchenden einen größtmöglichen Einblick hinter die Kulissen. 86% der Bewerber geben an, dass sie bei herkömmlichen Jobangeboten zu wenig vom Arbeitgeber erfahren. Diesem Phänomen wird dank inhaltsreichen Karriereseiten entgegengewirkt.

Die Mitarbeiter fungieren als Hauptdarsteller und gleichzeitig Botschafter des Unternehmens und der Unternehmenskultur.

Employer Branding als ganzheitliche Strategie

Der Sinn vom Employer Branding ist, transparent in Richtung Arbeitsmarkt zu kommunizieren. Dies wird mithilfe von internem und externem Branding erreicht. Zufriedene Mitarbeiter sind immer noch die wichtigsten und glaubhaftesten Botschafter eines Unternehmens. Der erste Schritt ist immer die Entwicklung einer nachhaltigen Unternehmenskultur und einer guten Mitarbeiter-Entwicklung. Bei starken Arbeitgebermarken funktionieren daher auch „Mitarbeiter-suchen-Mitarbeiter-Programme“ so erfolgreich.  

“Die klugen und talentierten Köpfe orientieren sich an Unternehmen mit einer attraktiven Arbeitgebermarke. Sind diesen treu und sprechen positiv darüber”, weiß auch Dorotea Mader, die nach langjähriger Erfahrung im Ausland nun auch hierzulande Unternehmen auf dem Weg zur erfolgreichen Employer Brand berät.

Aus vielen Projekten mit mittelständischen und größeren Unternehmen zieht Dorotea Mader folgenden Schluss: “Zufriedene Mitarbeiter sind die treibenden Kräfte eines erfolgreichen Unternehmens. Die Investition in eine Employer Brand bringt einen nachhaltigen Return on Investment mit sich. Zudem beeinflusst ein positives Arbeitgeberimage auch die Kunden nachhaltig!” 

96,8% der Arbeitnehmer sind nicht auf Jobsuche

Das ist ein Fakt, der vielen Personal- und Recruiting-Verantwortlichen das Leben schwer macht. Das heißt auch, dass die meisten interessanten Kandidaten nicht auf den gewohnten Kanälen (Online-Jobbörsen, Zeitungsanzeigen, Vermittlungsagenturen,…) zu erreichen sind. Mit Karriere Südtirol gelingt es Ihnen gezielt Kandidaten anzusprechen, die nicht aktiv auf Jobsuche sind. Und über 50% der Arbeitnehmer sind wechselbereit, wenn es ein gutes Angebot zum Jobwechsel gibt.

Daher bespielt Karriere Südtirol alle Kanäle, wo sich interessante Kandidaten gerne und oft aufhalten: beispielsweise soziale Netzwerke, relevante Websites, häufig genutzte Apps und natürlich Google und sein dazugehöriges Universum.

In Kürze wird damit das ganze Internet zu einer Recruiting-Plattform. 

Digitales Employer Branding wird nahezu unumgänglich

Allmählich betritt nicht nur die Generation Y, sondern auch die Nachfolgegeneration Z den Arbeitsmarkt. Die Unternehmen müssen sich auf diese Generationen vorbereiten – vor allem digital. Dies kann vermehrt durch den Fokus der Social Media-Kanäle erfolgen. Im Detail bedeutet das, sich selbst als Unternehmen auf Sozialen Netzwerken aktiv als Arbeitgeber (nicht nur für seine Kunden) darzustellen und einen Blick in den Unternehmensalltag zu gewähren.

In der Hinsicht spielt auch das digitale Storytelling eine wichtige Rolle. Denn oft kann sich der junge Arbeitnehmer unter einer Berufsgruppe nicht allzu viel vorstellen, weshalb Karriere Südtirol darauf schwört, Berufe und Unternehmen mithilfe von Videos und Blogs darzustellen. 

Eine gute Verbindung zwischen analogem und digitalem Employer Branding ist in vielen Fällen vorteilhaft. Beispielsweise indem Mitarbeiter analoge Networking Veranstaltungen besuchen und die erlebten Augenblicke digital festhalten. Über Social Media gibt es dazu viele gern genutzte Möglichkeiten. Den jungen, nachkommenden Generationen muss man als Unternehmen diesbezüglich gar nichts mehr sagen.

Durch die Kombination visueller und auditiver Inhalte, kann viel authentischer vermittelt werden, wie ein Mitarbeiter zu seiner Position steht, wie er zu dieser gelangt ist, welche konkreten Aufgaben dazu gehören und mit welchen Herausforderungen sein Beruf verbunden ist. Laut einer Studie geben 70% der Teilnehmer an, dass sie auf das vertrauen, was andere Arbeitnehmer über das Unternehmen sagen. Und wie könnte das besser vermittelt werden, als durch eine Video-Serie? 

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